Verein für demokratische Kultur in Berlin e.V.

Der Verein für Demokratische Kultur in Berlin – Initiative für urbane Demokratieentwicklung (VDK) e.V. wurde im August 2003 von Vertreter/innen zivilgesellschaftlicher Organisationen und Initiativen gegründet.

Analyse demokratiefeindlicher Tendenzen und Entwicklung von Handlungsstrategien

Als Trägerverein der “Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus” hat sich der Verein zur Aufgabe gemacht, die MBR dauerhaft in der demokratischen Landschaft Berlins zu verankern. Dabei konzentriert sich der Verein auf die Weiterentwicklung der analytischen und praktischen Kompetenzen der MBR für den Berliner Raum. Die Expertise, die das Mobile Beratungsteam seit 2001 bei der Analyse demokratiefeindlicher Tendenzen im urbanen Raum und in der Entwicklung lokaler Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Berlin erreicht hat, soll durch den Verein gesichert und verstetigt werden.

Aus der Arbeit der MBR heraus sind zwei neue Modellprojekte entstanden: Im Rahmen des Projekts „amira – Antisemitismus im Kontext von Migration und Rassismus“ werden seit Herbst 2007 Angebote für den Umgang mit Antisemitismus in der (offenen) Jugendarbeit in Kreuzberg und vergleichbaren Bezirken entwickelt. Das Team des Projekts »Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus in kommunalen Gremien Berlins – Dokumentation und Analyse« unterstützt seit 2008 kommunale Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft im Umgang mit Rechtsextremen vor allem in den Bezirksverordnetenversammlungen.

Politisches Signal für ein engagiertes und menschenrechtsorientiertes Miteinander in Berlin

Das demokratische Engagement der VDK-Projekte zeigt sich sowohl in ihrer alltäglichen praktischen Arbeit vor Ort als auch in ihrem Beitrag zum politischen Diskurs über den Umgang mit Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus. Insbesondere die von der MBR entwickelten Standards haben in diesem spannungsreichen Themenfeld vor Ort und auf Landesebene häufig Signalcharakter. Auch auf dieser Ebene unterstützt der Verein für Demokratische Kultur die Projekte und setzt damit ein politisches Signal für ein angstfreies, engagiertes und menschenrechtsorientiertes Miteinander in Berlin.

Eine solche nachhaltige Veränderung des politischen Klimas in den Berliner Sozialräumen und Bezirken kann allerdings nur durch einen langfristigen Prozess bewirkt werden. Damit dies gelingt, brauchen wir Ihre Unterstützung.

Vorstand und Geschäftsführung

Timo Reinfrank | Anna Spangenberg | Julia Plessing (Vorstand)

Bianca Klose (Geschäftsführerin)